
Viele Tage sind vergangen,
seit ich diesen Weg gegangen.
Der führte mich an diesen Ort,
wo ich … so gern verweilte.
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Ich lehne mich, an dich mein Baum,
der du mir Schutz und Trost einst gabst,
in längst vergangenen Zeiten.
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Ich bitte dich auf`s Neue nun,
mir deine Kraft zu geben.
Zu teilen sie, sofern du magst,
für mein weiteres Leben.
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Ein Sonnenstrahl küsst meine Augen,
ich schliesse sie, umarme dich …,
und fühle mich geborgen.
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Ich spür`dein Leben aufwärts streben,
seh`nun das zarte Grün in deinen Zweigen,
die leicht der Wind bewegt.
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Der See liegt ruhig da,
wie ein Smaragd im hellen Sonnenschein.
Ein Schwanenpaar zieht seine Bahnen,
wie einst, … als ich hier sass
und Tränen nässten meine Wangen,
und Trauer mir mein Herz zerbrach.
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Doch nun, wo Jahre sind vergangen,
sitz hier ich wieder … unter deinem Dach.
Der Friede, den du gabst,
hält mich erneut gefangen,
dringt ein ins Herz …
und hält die Liebe wach.
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