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Aus meinem Lesebuch welches ich in Arbeit habe. 74 Jahre sind seit diesen Ferien vergangen.

Das erste Schuljahr war vorbei, und der erste Ferientag war gekommen. Ich durfte meine Ferien bei meiner Grossmutter verbringen. Zu Besuch waren wir schon öfter auf dem Bauernhof gewesen. Meine Mutter hatte dort ihre Kinder- und Jugendzeit verbracht. Aber nun richtig Ferien auf dem Hof zu machen – darauf freute ich mich sehr.

Am frühen Morgen gingen meine Eltern und ich zum Bus, der uns sechs Kilometer weiter zum Bahnhof brachte. Ich war schon einige Male mit dem Zug gefahren, und doch war es jedes Mal ein aufregendes Erlebnis. Schon von Weitem hörte man sein Pfeifen und sah die weissgrauen Dampfwolken, die über der Lokomotive schwebten. Als dieses Ungetüm von einer Maschine mit mehreren Waggons im Schlepptau laut zischend an mir vorbeifuhr, griff ich nach Muttis Hand. Die Stufen zum Waggon waren zu hoch für mich, so hob Vati mich hinauf, und wir suchten uns einen Platz im Waggon. Auf der rechten und linken Seite des Ganges standen jeweils zwei Holzbänke einander gegenüber. Die Nischen am Fenster waren teilweise schon besetzt. Wir hatten Glück und fanden eine freie Nische.

Da sass ich nun, mein Gesicht an die Fensterscheibe gedrückt, und sah, wie Rauch und Funken am Fenster vorbeizogen, als sich der Zug wieder mit lautem Zischen und Gestampfe in Bewegung setzte. In Gedanken befand ich mich auf einem funkensprühenden Drachen, der mich davontrug. Nach einigen Stationen mussten wir in Mürzzuschlag in einen kleineren Zug umsteigen, der uns nach Kapellen brachte. Von da an mussten wir zu Fuss weiter in Richtung Altenberg. Dort machten wir einen Zwischenhalt in einem Gasthof. Ich bekam ein Kracherl und eine Brezel, und Mutti und Vati assen Würschtel mit Kaisersemmel und tranken ein kleines Bier.

Dann ging es weiter durch den Wald und den Berg hinauf. Auf dem Weg sah ich Flügel von Schmetterlingen liegen, und Mutti sagte: «Das waren die Vögel. Doch die haben auch Hunger.» Wir waren nun vom Morgen an schon einige Stunden unterwegs. Die Sonne strahlte von einem tiefblauen Himmel, und als ich zwischen den Bäumen Wiesenland erblickte, wusste ich: Jetzt kann es nicht mehr weit sein. Die Müdigkeit war verflogen, als ich auf den vor mir liegenden Hof zulief. Ich sah meine Grossmutter, die eine grosse flache Schüssel hielt und daraus Futter für die um sie herumlaufenden Hühner streute. Ich sah einige kleine Kätzchen, die miteinander spielten, und den Bernhardiner, der auf uns zusprang. Grossmutter nahm mich in die Arme und drückte mich fest an sich. «Du bist ja schon tüchtig gewachsen, die Schule tut dir gut», sagte sie, und lachend strich ihre Hand über mein zerzaustes Haar. «Ich habe nur einen Zweier, sonst lauter Einser in meinem Zeugnis», sprudelte es aus mir heraus. Ich erspähte meine zwei Cousinen Christl und Fritzi und ging auf sie zu, während sich Mutti, Vati und Grossmutter begrüssten. Ich hörte noch, wie Grossmutter sagte: «Ihr kommt gerade recht, die anderen sind schon beim Heuen. Wir können ihnen zusammen die Brotzeit bringen und eine Kanne Sauermilch, die im Brunnen steht, mitnehmen. Aber zuerst setzt euch an den Tisch und erfrischt euch. War sicher ein beschwerlicher Weg in dieser Hitze den Berg herauf.»

Christl und Fritzi spielten mit den kleinen Kätzchen. Es waren in der Zwischenzeit fünf von ihnen eingetroffen, wie Christl bemerkte. «Zwei treiben sich sicher im Heu Stadl rum. Da haben sie ihre Ruh und sind sicher aufgehoben», ergänzte Fritzi. «Du kommst sicher auch mit zum Heuen, dort können wir Heuschober treten.» Es war mehr eine Aufforderung als eine Frage, die Christl an mich richtete. Wir drei Mädchen verstanden uns vom ersten Tag an, als wir uns kennenlernten. Es waren immer Kurzbesuche gewesen, und nun durfte ich zwei bis drei Wochen mit ihnen verbringen.

Die nächsten Tage würden heiss und arbeitsreich für unsere Eltern werden, denn so lange dauerte es, das Heu zu mähen und auf die Schober zu bringen. Dort konnte es trocknen und später, wenn alle Wiesen abgemäht waren, auf den Heu Stadl gebracht werden. Der befand sich über dem Stall, also auf dem Dachboden, über die ganze Länge, Höhe und Breite des Daches. Das Heu durfte keine Feuchtigkeit mehr in sich haben, da sich sonst Gase bilden und es zu einem Brand kommen könnte, erklärte mir Christl.

Während wir auf Mutti, Vati und Grossmutter warteten, fing auch ich ein kleines Kätzchen. Am Anfang wehrte es sich noch, doch dann kuschelte es sich in meine Hände. Ich konnte es in meinen Schoss legen und streicheln. Es war so lieb, weiss und schwarz gefleckt und sein Köpfchen einfach herzig. «Darf ich es als mein Kätzchen haben, solange ich hier bei euch in den Ferien bin?», fragte ich meine beiden Cousinen. Da lachten beide und meinten: «Immer, wenn du sie siehst, kannst du mit ihr spielen. Doch wir werden nicht so viel Zeit am Hof verbringen. Den Tag über sind wir mit den Kühen auf der Weide.»

Grossmutter rief nach uns, und wir machten uns auf den Weg, den fleissigen Erntehelfern die Brotzeit zu bringen. Da waren meine Tante Liesi und mein Onkel Fritz, und Onkel Toni war zu meiner Freude auch dabei. Er war mein Lieblingsonkel. Zwei Männer, die mir fremd waren, vervollständigten das Team. Alle versammelten sich um den Tisch, der am Zaun aufgestellt war. Grossmutter stellte den Korb darauf, in dem Brot, Speck, Tomaten, Gurken und Wurst verpackt waren. Vati stellte die Kanne mit Sauermilch auf den Boden, und Mutti stellte ein Brett, auf dem sich unter einem Küchentuch ein Kuchen verbarg, neben dem Korb auf den Tisch. Grossmutter begann nun, die kühle Sauermilch in den mitgebrachten Bechern zu verteilen. Onkel Fritz begann, die Speisen auf den Tisch zu legen, und sagte: «Jeder soll sich nehmen, was er möchte, es ist genug davon da.» Es war eine kurze, aber lustige Brotzeit. Zum Essen setzten wir uns einfach auf den Boden. Danach wurde gesungen und gelacht. Ja, das ist mir in Erinnerung: Gesungen und gelacht wurde mehr als heute. Das war wohl so, da es damals noch kein Handy und auf dem Hof nicht einmal ein Radio gab, geschweige denn einen Fernseher.

Nachdem alle ihren Hunger und Durst gestillt hatten, ging es wieder an die Arbeit. Traktoren gab es damals noch nicht in den Bergen, dazu waren die Wiesen auch teilweise zu steil. Die Männer schnitten mit der Sense das Gras mit den Kräutern und Blumen, und die Frauen lockerten den Schnitt mit der Heugabel, damit er besser von Sonne und Wind getrocknet werden konnte. Verteilt auf den Wiesen wurden hohe Stangen mit Querstäben eingerammt, um die das trockene Heu gestapelt wurde. Wir Kinder durften das Heu einstampfen, welches mit der Heugabel herbeigebracht wurde. Diese bäuerlichen Bauwerke nannte man Heuschober. Die Sonne wanderte gegen Westen und kündigte den Abend an. Die grosse Wiese war gemäht, und die Heuschober standen fest verankert im Feld. Für diesen Tag war die Arbeit getan. Grossmutter war schon vor einiger Zeit zurück auf den Hof gegangen und erwartete alle zum Nachtessen.

Es gab Semmelknödel, Krustenbraten mit Sauce und Salat. Zum Trinken gab es Most, also gegorenen Apfelsaft. Ein wehrschaftes Essen, welches sich alle verdient hatten. Langsam wurde es dunkel. Grossmutter stellte zwei Petroleumlampen auf den Esstisch. Einfach so das Licht einzuschalten, gab es damals auf dem Hof nicht. Der Strom hatte den Weg zu meiner Grossmutter noch nicht gefunden. Für mich war das auch alles neu. Aber wir wohnten ja nicht mitten in der Bergwelt. Das Dorf Altenberg lag einige Hundert Meter tiefer als der Hof von Grossmutter. Da oben gab es nur den Hof, umringt von Wiesen und Wald, und darüber erhob sich der Fels der Rax. Wie ich später immer wieder sagte: Es ist der schönste Ort der Welt.

Am Morgen weckte mich der Hahn, der auf dem Mist krähend seinen Tag begann. Noch verschlafen schlüpfte ich in mein Kleidchen und lief die Holztreppe hinunter auf den Hof. Ein Baumstamm war ausgehöhlt und zu einem Brunnen umgestaltet worden. Wenn ich wollte, könnte ich darin schwimmen, kam mir der Gedanke. Doch zuerst wollte ich die Umgebung des Hofes erforschen und machte mich auf den Weg zum Wald. Kein Mensch war zu sehen. Es musste noch sehr früh am Morgen sein. An den Sträuchern glitzerten Tautropfen in den Spinnennetzen. Sie funkelten in der aufgehenden Sonne wie kleine Edelsteine. Für mich war es ein Zauberwald, in dem Feen, Zwerge und Kobolde zu Hause waren. Die Bewohner des Waldes erwachten nach und nach, und mit ihnen erwachte auch ich.

Am Wegrand erhob sich ein aus Tannennadeln gebauter Hügel. Ich schaute genauer hin und bemerkte: Der Hügel lebt. Ich sah zum ersten Mal eine Ameisenburg. Fasziniert blieb ich stehen und beobachtete staunend das rege Treiben dieses kleinen Volkes. Ich war so versunken in meine Traumwelt, dass ich nicht bemerkte, wie die Zeit verging. «Da bist du ja», riss mich die Stimme von Vati zurück in die Gegenwart. «Mutti hat sich schon Sorgen gemacht. Du darfst nicht einfach so in den Wald laufen. Du könntest dich verirren und den Weg zurück nicht mehr finden. Gut, bist du auf dem Weg geblieben. Lass uns jetzt schnell wieder zurück auf den Hof gehen. Grossmutter wartet sicher schon mit dem Frühstück. Du hast doch auch Hunger, oder?» Natürlich, jetzt, wo er es sagte, spürte ich ein flaues Gefühl im Magen. Vati lächelte mich an, nahm meine Hand in seine, und zusammen gingen wir den Weg zurück zum Hof. In diesen Morgenstunden fühlte ich mich frei wie ein Vogel.

Die ganze Familie sass um den grossen Tisch in der Küche. Alle wollten wissen, warum ich so früh am Morgen in den Wald gelaufen war. Ich spürte die Angst, die sie um mich hatten, und versprach, nicht mehr in den Wald zu laufen, ohne etwas zu sagen. Ob sie mich verstanden haben, meine Freude, mein Staunen über das wunderbare, vielseitige Leben im Wald, welches ich an diesem frühen Morgen erleben durfte, ich weiss es nicht. Grossmutter unterbrach meinen Erzähllauf, indem sie mir eine Schnitte Brot reichte, welche mit Butter und Honig bestrichen war. Ich bekam auch noch ein Häferl Malzkaffee, der zur Hälfte mit Milch aufgefüllt war. Es war ein herrliches Frühstück. Auf dem Tisch standen selbstgemachte Marmelade und Honig sowie Butter, welche auch von Grossmutter hergestellt wurde. Der Duft von Rühreiern mit Speck durchzog die Küche und fachte den Appetit erst richtig an. Damals war das alles für mich selbstverständlich. Erst viele Jahre später wurde mir bewusst, welch kostbarer Reichtum in diesen einfachen Dingen lag. Nach dem ausgiebigen Frühstück gingen alle bis auf Grossmutter wieder zum Heuen. An diesem Tag wurden die Wiesen auf der Ostseite gemäht.

Grossmutter hatte genug Arbeit am Hof. Ausserdem war Brotbacken angesagt. Grossmutter backte, wie die meisten Bauern, ihr Brot nach eigenem Rezept. Das heisst, sie hatte ihre eigenen Kräuter und Gewürze, die sie dem Teig beimengte. Anis war so ein Gewürz, und beim Backen verbreitete sich der Geruch im ganzen Haus. Bei so vielen Leuten am Hof war das Brot wohl das wichtigste Lebensmittel. Und für Grossmutter war es Sünde, auch nur einen Krümel Brot wegzuwerfen. Es war jedes Mal ein Erlebnis für mich, ihr zuzusehen, wie sie mit sicherer Hand das Messer ansetzte und dünne, gleichmässige Brotscheiben abschnitt. Ja, es fiel mir auf, dass das Brot nur von Grossmutter geschnitten wurde. Es war einfach so. Genauso, wie die Erwachsenen Grossmutter mit «Sie», «Ihr» oder «Euch» anredeten. Wir Kinder sagten «Grossmutter» und «Du». Es war der Respekt, der ihr von den Erwachsenen entgegengebracht wurde. Wohl ein Rest der Benimmregeln aus der Kaiserzeit und dem damit verbundenen Bürgertum. Und das hatte die Familie auf den Hof unter der Rax mitgebracht. Genauso wie die Geige, die an der Wand hing. Sie hatte Grossvater gehört und erinnerte an ihn und an die Zeit, wie es früher war.

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So ging es mir einen Tag nachdem ich hier meinen letzten Eintrag geschrieben hatte. Zuerst dachte ich an eine Gastritis, als mich der Schmerz überraschte. Ich kochte mir Tee und hoffte, es würde besser werden. Doch die Nacht kam und es wurde nicht besser, sondern schlimmer. Was mich eigentlich nicht überraschte, es war Wochenende. Unpässlichkeiten machten sich eigentlich immer an Wochenenden bei mir bemerkbar. Jedenfalls war ich sehr froh als mein Sohn telefonierte und er sofort merkte, dass etwas nicht mit mir in Ordnung war. Er überredete mich im Notfall anzurufen, er würde mich dort hinbringen. Also tat ich was er verlangte und schilderte dem Notfallarzt meine Beschwerden. Er fragte mich ob mich Jemand in der nächsten halben Stunde bringen könnte, oder ob man mich holen müsste. Ich informierte ihn, dass mein Sohn mich zum Notfall fährt und wir in einer halben Stunde dort wären. O.k. dann bis später. Ich richtete so gut ich konnte eine Tasche mit den wichtigsten Utensilien die ich im Spital brauchen würde, wusste ich doch nicht ob ich sofort wieder nachhause konnte. Ich war kaum fertig als mein Sohn mich abholte. Zum Spital waren es nicht mal 10 Minuten. Schon beim Untersuch mit Ultraschall war klar, es war nicht der Magen, sondern die Galle. Die Entzündung hatte sich auch über die Leber ausgebreitet. Er hatte auch einige Steine gesichtet und meinte, das muss so schnell wie möglich raus. Um ganz sicher zu sein musste ich noch in die Röhre, wo die Diagnose bestätigt wurde. Operationstermin Montagvormittag. Dann wurde ich stationär aufs Zimmer gebracht. Nun folgten die unangenehmen Prozedere, die vorgenommen wurden. Zugang legen für Infusionen etc. Nach einiger Zeit machte sich die Wirkung vom Schmerzmittel, welches mir über ’n Tropf zugeführt wurde, bemerkbar. Der bohrende Schmerz war einem Druck gewichen, welcher zum aushalten war. Die Zeit verging schnell. Das Pflegeteam auf der Station war einfach „Super“. Ich fühlte mich von Anfang an gut aufgehoben. Ich hatte keine Angst, war vollständig ruhig und döste immer wieder mal kurz ein so verbrachte ich den Rest vom Sonntag und der Nacht auf Montag. Um 10.00 Uhr war es soweit. Der letzte Blick auf die Uhr 10.30 der erste Blick nach dem aufwachen auf die Uhr im Aufwachraum 13.45. Der Druck im Oberbauch war weg. Ich war glücklich. Es dauerte noch fast eine Stunde bis ich wieder auf mein Zimmer gebracht wurde. Ich hatte einen guten Schutzengel oder auch zwei. Meine Galle ging als Spende für die Wissenschaft. Die Steine durfte ich mitnehmen.

Ich kann es auch heute kaum glauben, diese Steine waren wirklich in meiner Galle und dies schon lange Zeit. Da ich eigentlich nicht ungesund lebe, ich rauche nicht mehr seit drei Jahren, ich trinke ab und zu ein Gläschen Wein mit meiner Familie, wenn ich zum Essen eingeladen bin. Esse eigentlich nicht Unmengen und trotzdem…..Jedenfalls werde ich auf mich jetzt doppelt aufpassen. Meine Galle konnte ich nicht mehr retten. Meine Leber wurde geschädigt und ich werde ihr helfen sich zu heilen. Ich bin wirklich glücklich ist dieser Alptraum hinter mir. Vielleicht waren diese Steine ein Teil von der Mauer, die ich vor Jahren um meine Seele gebaut hatte. Nun, was immer auch …, , sie wurden ausgeräumt und für mich beginnt ein neues Leben.


Da war am Anfang die grosse Leere zu bewältigen, nachdem ich meine Mutter zurück in ihre Heimat gebracht hatte. Ihr Wunsch war es, ihre noch verbleibende Zeit im Seniorenheim in der Heimat wo sie 70 Jahre glücklich ihre Kinder grossgezogen und viele Freunde hat, zu verbringen. Es war schwer, sie dort zu lassen, mit dem Wissen, dass 700 Kilometer von nun an zwischen uns sein werden. Ein Trost war mir, sie jederzeit besuchen zu können und einige Zeit in meiner alten Heimat zu verbringen, so dachte ich es mir. Doch es kam ganz anders.

Zuerst plagte mich eine mir noch nicht erklärliche Krankheit, wo ich das Gefühl hatte von Innen heraus zu brennen. Mein Körper schmerzte dort, wo immer auch diese Hitze den Weg nach aussen suchte. Meine Haut wurde trocken und fühlte sich an den Gliedern wie ein Reibeisen an, wenn meine Hand darüber strich. Am Körper selbst bekam ich Hitzeblasen, einfach ekelig. Gottseidank bin ich ein positiver Mensch und dachte mir: „Was hast du nur deinem Körper zugemutet, dass er nun alle Kraft dazu aufwendet, diesen Müll wieder raus zu schaffen.“

Ja, so dachte ich wirklich. Wie sollte es sonst möglich sein, die angehäuften Ablagerungen raus zu arbeiten, er musste sie verbrennen und das Ergebnis sah ich an meiner Haut. Um dieses Wunderwerk zu unterstützen, pflegte ich sie mit medizinischen Badezusätzen, Ölen und Cremen. Es dauerte Monate, bevor ich sagen konnte, jetzt ist eine andauernde Besserung in Sicht. Doch das Wunder ist geschehen, die schreckliche Hitze ist eingedämmt, meine Haut normalisiert sich wieder. Mit dazu beigetragen hat sicher der wunderbare Sommer, konnte ich doch viele Tage im See schwimmen. Wasser und Sonne waren meine Medizin. Doch den Wunsch, meine Mutter zu besuchen, musste ich die ersten Monate des Jahres vergessen, Als es mir soweit besser ging und ich wusste, dass ich keine ansteckende Krankheit hatte, kam Corona.

Es ging ja recht schnell im März. Ausgangssperre, Abstand und Maskenpflicht, die Grenzen dicht. Was nicht verboten war, Spaziergänge, Walken, vor allem nicht in Gesellschaft. Also verbrachte ich bei schönem Wetter meine Zeit mit Walken und erkundete so meine nähere und weitere Umgebung zu Fuss. Vielleicht hat sogar Corona zu meiner Genesung beigetragen. Ich glaube zum Teil war es so. Ich nahm mir so fest vor Ende September zu meiner Mutter zu reisen. Kontakt hatten wir ja immer manchmal sogar mehrmals in der Woche per WhatsApp. Wir haben geredet, gesungen und gelacht. Oftmals eine Stunde und länger. Ich freute mich so sehr, sie gesund und vital zu sehen. Manchmal rollte eine Träne über meine Wange, die ich schnell wegwischte. Ich weiss, ich fehle Mutti auch und doch, sie ist dort glücklich. Sie hat sogar einen Partner zum Kartenspielen, ausserdem die Möglichkeit zum Basteln, Singen, und an Gedächtnisübungen teilzunehmen. Jeden Tag gibt es irgend eine Aktion. und das ist gut so, denn Corona ist noch nicht vorbei. Ja sie hat uns wieder voll im Griff.

Also was bleibt. Mein Treffen mit Mutti im WhatsApp, Walken in den Herbst hinein. Masken und Abstand halten und hoffen, dass die Menschen die wir lieben auch noch da sind, wenn Corona uns verlassen hat. Meine lieben Freunde, ich bitte euch, passt auf euch auf und bleibt gesund.

Meine lieben Freunde


Zum Wiedereinstieg in mein kreatives Schaffen habe ich ein kleines Gedicht gewählt, welches ich beim durchstöbern meiner Schriften wieder entdeckt habe.

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Mein Lieb’

Sind’s Stunden nur –oder Tage,

Mein Herz zieht es zu dir.

Ich möchte dich umarmen,

Doch du bist nicht bei mir

Fühlst du nicht mein Verlangen,

nach Liebe und nach Glück.

Soviel möcht ich dir geben,

Doch du weist mich zurück.

Die Stunden geh’n –

Die Tage

Und bald sind es die Jahre,

Wie schnell die Zeit verrinnt.

Wir leben heut’

Und morgen, –

Sind wir vielleicht verloren

Und weinen um unser Glück.

Renate Klerx  Autorin


         Auch in englischer Sprache! Beide Ausgaben sind in Kleinformat und mit schwarz-weiß Bildern versehen. 

Meine lieben Freunde und Leser. Einen Teil von dem was Kunden bei Amazon über meine Bücher schreiben. Vielleicht gefällt es Euch und wollt mehr lesen und erfahren. Bei Amazon könnt Ihr mehr davon lesen. Natürlich würde ich mich über mehr Rezensionen freuen. Denn die Meinung der Leser ist für uns Autoren ein Ansporn, um weiter aktiv schreiben zu können. Schreiben ist für mich,  “Leben”.

Herzliche Grüße, Renate Klerx

1.

Anneli Amazon-Kunde verfasste eine Rezension zu Eine Weihnachtsgeschichte.

Weihnachten 24. März 2014Es

Eine schöne Weihnachtsgeschichte die durch Ihre Schlichtheit brilliert . Kuschelich bis zum Ende ,besonders mit Weihnachtsduft und Kerzenlicht .Leider etwas zu kurz !!!

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2.

Monika V. verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück Band 2: Was bleibt ist "Hoffnung".

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Schlicht und ergreifend 30. Januar 2014

Dieses Buch hat meinen Erwartungen entsprochen, zumal ich selbst vom BURN -OUT -SYNDROM "befallen" war….eine Folge von Neid und Mobbing unter Kollegen! Jeder, der mit diesem Thema zu tun hatte – passiv oder aktiv – sollte das Buch lesen. Also, liebe Leser: Bitte unbedingt kaufen und lesen…manch einer, der einmal begonnen hat, ein Buch von Renate Klerx zu lesen, der kann nicht aufhören….macht süchtig !!!

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3.

Buchfreund verfasste eine Rezension zu Eine Weihnachtsgeschichte.

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Eine sehr schöne Geschichte, die nachdenklich macht. 16. Dezember 2013

Die Weihnachtsgeschichte von Renate Klerx erinnert mich sehr stark an Peter Roseggers Geschichte, die sich bei uns in meinem Heimatort Langenwang abgespielt hat (als ich Christtagsfreuden holen ging), sie ist ebenfalls sehr liebevoll geschrieben und zeugt von der Armut, aber auch der Bescheidenheit der Menschen von seinerzeit. Der kleine Junge hat seine Eltern verloren und lebt beim Großvater – dieser ist sein ein und alles….Weitere Informationen

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4.

S. Bärtl verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück Band 2: Was bleibt ist "Hoffnung".

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Eine "Selbsthilfegruppe" mal anders! 24. Juni 2013

Bei biografischen Romanen, die auf eigene Erfahrungen und Tatsachen beruhen liegt vorwiegend ein kleiner Fluch auf deren Werke. Zum Einen gibt es Menschen, die mit sich selber zu tun haben und sich nicht um die Belange anderer kümmern, zum Anderen gibt es auch Menschen die sich für das Schicksal des Nachbarn gar nicht interessieren und immeriweder mit Scheuklappen durchs Leben gehen.
Hier ist nun ein Roman – eine…Weitere Informationen

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5.

Dorothee verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Mein Weg zurück 17. Februar 2012

Die Autorin versteht es hervorragend, vom "Leben im Jetzt" in die Vergangenheit zu gleiten. Sie schildert ein Leben voller Höhen und Tiefen. Es ist dramatisch und doch zeigt sie Willenskraft und Stärke, lässt sich nicht unterkriegen. Der Leser wird sich mit ihr identifizieren, freut sich über ihre Erfolge, möchte sie warnen, diese oder jene Entscheidung nicht zu treffen, wird gefesselt bis zur letzten Seite. Kein Wunder, dass…Weitere Informationen

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6.

Layla verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Einblick in die Seele 9. Januar 2012

Ich konnte das Buch erst aus der Hand legen,nachdem ich es ausgelesen hatte. Mich faszinierte die Liebe zum Detail und die sensible Art zu schreiben. Mit schonungsloser Ehrlichkeit und Offenheit läßt
die Autorin den Leser in ihr Leben eintreten. Mich hat es auch noch besonders berührt, da ich Parallelen zu meiner eigenen Vergangeheit finden konnte. Der zweite Teil ist ein Muss, denn
viele offene Fragen warten auf eine…Weitere Informationen

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7.

Monika V. verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Renates first edition 19. Dezember 2011

Das Buch hat mich von der ersten Zeile an zum Lesen gezwungen.Außerdem sehe ich darin Parallelen zu meinem bisherigen Lebensweg. Ausgezeichnet finde ich es, daß die Autorin kaum Fremdwörter nutzt. Sie hat das Buch für alle interessierte Leser verständlich geschrieben. Wer dieses wunderbare Buch gelesen hat, wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf den zweiten Band freuen.

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8.

woodstock verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Blicke in ein fremdes Leben 21. November 2011

Renate Klerx beschreibt ihr sehr bewegtes Leben in einem sehr bewegenden Buch.
Ich glaube, es gehört viel Mut dazu, Fremde und Bekannte so schonungslos in das eigene Leben eindringen zu lassen.
Schnell gelesen, weil es so packend ist.
Am Ende stehen viele Fragen.
Aber zum Glück ist Band 2 schon fertig geschrieben.

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9.

Michael Auerbach verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Ein ehrliches Buch 15. August 2011

Mit dem ersten Teil ihrer Biografie hat Renate Klerx ein Volltreffer gelandet. Ehrlich und ohne Schnörkel erlaubt sie dem Leser Einblicke in ein spannendes Leben. Sie lässt uns an den guten und schlechten Tagen teilhaben, nie sperrt sie den Leser aus. Zu keinem Zeitpunkt trifft man auf aufgesetzte Gefühle, auf Gekünstel. In der verfügbaren Leseprobe ist das rasch selbst überprüfbar und dort genießt man auch bereits die Freude…Weitere Informationen

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Heute, an diesem wunderschönen Frühlingstag wurde mir wiederum bewusst, wie herrlich, und doch zerbrechlich unsere Welt doch ist. Hier in meiner Heimat erwacht die Natur und umgibt uns mit ihrer Schönheit. Wiesen im satten Grün, übersät mit herrlichen Blumen, in einer Farbenpracht die meine Augen erfreut, mein Herz schneller schlagen lässt und meine Seele  sich entfaltet. Friedlich weiden Mutterkühe mit ihren Kälbern und genießen die wärmenden Strahlen der Sonne.  Die Jungen teils erst einige Tage alt, springen übermütig umher. Ja, wenn man sie richtig beobachtet, sie spielen. Es ist ein Bild des Friedens. “Warum kann es nicht überall in der Welt so sein”, frage ich mich in Gedanken.

Ich denke an die Orte, die mir vergönnt waren, sie zu besuchen. Ich denke an die bunte Vielfalt der Karibik, der üppigen Schönheit von Thailand. den Stätten von den Emiraten, die ihre Wüsten zu neuen Leben erweckten. Europa mit seiner Vielfalt an Kulturen, wo doch ein großer Teil seiner Vergangenheit noch zu finden ist.

foto-1_thumb.jpg Leguan Eigenes Foto

Dazu kommen mir Gedanken, an Orte die verschwunden sind. Weggefegt von Bomben, zerstört von der Willkür des Krieges. Mein Herz blutet, wenn ich daran denke, dass diese Orte unserer Vergangenheit nur mehr in unserem Gedächtnis zu finden sind. Jahrelang waren sie Bestandteil  unseres Lebens, teils versteckt unter Sand und Wildnis. Der Mensch hat sie aus der Vergangenheit zu neuem Dasein erweckt und uns erstaunen lassen, was vor tausenden von Jahren durch ihn erschaffen wurde. Ja, die Menschheit könnte stolz und glücklich sein, wie sie sich entwickelt hat.

weltspiegel-1898__v-standard644_b25162.jpg Historische Stätten

 

Unser Wissen hat sich explosionsartig vermehrt seit der Zeit, als der Mensch noch als Sammler und Jäger auf der Erde unterwegs war. Unser Wissen ja, unsere Weisheit nicht.

Noch immer ist die große Mehrheit dazu bereit, wenn einige wenige dazu aufrufen, ihr Leben dem sogenannten Wohl der Menschheit zu dienen. “Warum?” frage ich mich. wir haben nur ein Leben und wir haben nur eine Erde. Beides ist es wert zu erhalten und zu schützen. Aber nicht mit Waffen!

Der Menschheit dienen können wir nur, indem wir sorgfältig mit unserer Umwelt umgehen. Wir einander achten, unsere Kinder in Liebe und zu Besonnenheit aufziehen und nicht durch Gier nach immer noch mehr. Noch mehr Macht, noch mehr Geld, noch mehr Waffen, noch mehr Mord und Totschlag.

Es ist eine Lüge zu behaupten: “Gott will es oder hat es so gewollt.” Jeder der das behauptet, hat seinen Glauben verloren. Denn, gibt es Gott, würde es ihm sicher nicht gefallen, wenn sein Werk zerstört wird und ich bin mir sicher, ein großer Teil unserer Weltbevölkerung denkt wie ich.

Doch gibt es Gott nicht, ein Alptraum dies zu denken, denn wozu brauchten wir dann all die verschiedenen Religionen. Dann wäre es wirklich nur ein Werkzeug weniger Menschen, um ihre Mitmenschen gefügig zu halten. Und dann?


Sherbo1 Vorderansicht (2)

Die Zeit verging wie im Flug. Sieben Jahre war Sherbo alt, als er in sein größtes Abenteuer startete. Ich hatte mich für eine Projektarbeit in Rumänien gemeldet. Im Arbeitsteam waren außer mir mit dabei: Alexandra eine Architektin, und drei Ingenieure. Ziel unserer Tätigkeit war Arieseni ein Gebiet im Herzen der Siebenbürgischen Westgebirge. Dieser Landesteil war Dank der grossen Gold und Edelmetall-Vorkommen von alters her besiedelt. Schon die alten Römer wussten dies zu nutzen und bis in unsere Zeit ist dieser Reichtum noch nicht versiegt.

Unser fester Standort war Alba Julia, wo wir im Hotel Cetate Quartier bezogen. Unsere Zimmer waren im 7. Stock und somit hatten wir eine herrliche Aussicht auf den Park und die umliegenden Gebäude. Am ersten Tag lernten wir die Leute kennen, die uns zur Seite standen und deren Büro-Räumlichkeiten  wir benutzen konnten. Eigentlich war die erste Woche voll mit Terminen und Besprechungen, sowie dem Kennenlernen dieser schönen alten Stadt. Es war am Morgen des zweiten oder dritten Tages, als Alexandra ganz verstört vom Morgenspaziergang zurück kam, den sie mit Sherbo angetreten hatte. Es war ihr Wunsch, mit ihm am Morgen Gassi zu gehen. Hatte sie doch selbst einen Hund, den sie leider nicht mitnehmen konnte, da er schon alt war und die Strapazen dieser Reise nicht gut vertragen hätte. So blieb er bei ihren Eltern. Nun, Alexandra kam allein zurück. Sherbo war mit den wild lebenden Hunden, die sich im Park herum trieben, mitgelaufen. Ich war entsetzt, hatten wir doch am Tag davor, mit einigen Hunden schon Bekanntschaft im Park gemacht. Eine riesige graue Dogge war wie es schien der Boss.

„Wir müssen ihn suchen“, war alles was ich im Moment heraus brachte. Schnell zog ich mir eine Jacke an und wir machten uns auf den Weg. Wir gingen die Strecke ab, die Alexandra mit Sherbo kurz davor gelaufen war. Die Hunde waren fort, von Sherbo keine Spur. Nach gut einer Stunde gaben wir die Suche auf. Im Hotel sagte uns der Portier, Die Hunde lebten im inneren Ring der Stadtmauer, der früher vom Militär genutzt wurde. Es hätte keinen Zweck in dort zu suchen. Wir könnten nur warten, und hoffen, dass er von selbst zurückkommt. Das waren wohl die längsten Stunden, die ich bis dahin erlebt hatte.

Wir gaben unseren Kollegen Bescheid, und auch sie waren der Meinung, wir sollten im Zimmer bleiben und abwarten.

Stunde um Stunde verging. Ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt, Sherbo lebend wieder zu sehen. Dann, ein kurzes verhaltenes Bellen. Wir stürmten beide zur Zimmertür, und rissen sie auf. Da stand Sherbo, wedelte mit dem Schwanz, blickte treuherzig zu uns auf und spazierte an uns vorbei ins Zimmer als wäre nichts passiert. Alexandra und mir viel ein Stein vom Herzen, wir waren einfach glücklich. Und Sherbo wunderte sich wohl darüber, warum wir Tränen in den Augen hatten.

Später hat uns der Portier erzählt, Sherbo sei auf das Hotel, durch die offene Tür zum Lift gelaufen und hat davor gewartet. Der Portier holte den Lift, Sherbo ging hinein, der Portier drückte den 7.Stock und Sherbo fuhr hinauf und spazierte durch die sich öffnende Lift Tür zu unserem Zimmer. Ganz einfach so. Da soll einer sagen, Hunde seien nicht klug.

Was wir damals noch nicht wussten war: Sherbo hat seine große Liebe gefunden. Ja, auch das gibt es bei Hunden. Doch sollte noch viel passieren, bevor ich dies erkannte.


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Es hat mich wieder das Gefühl, wie schön es ist, überall in der weiten Welt Freunde zu haben. Viel zu lange musste ich warten um zu erkennen: “ Das Leben geht weiter!“ Ich denke, nun bin ich wieder bereit zum Schreiben. Mein Herz, ja meine Seele verwehrten mir Zugang, um meine Gefühle und Gedanken in Worte nieder zu schreiben. Viele von meinen Freunden und Lesern hier haben mir dabei geholfen. Es war ihre Präsenz , obwohl nicht all zuviel Neues auf meiner Seite zu lesen war. Dafür danke ich Euch! Durch eure Treue und Freundschaft ist es mir gelungen, die Dunkelheit die mich umgab, zu durchbrechen, um wieder kreativ arbeiten zu können. Begonnenes muss aufgearbeitet werden um dem Neuen in meinen Gedanken freien Platz zu machen. Ich freue mich auf die Arbeit und hoffe, dass mein Wunsch, dort weiter zu machen, wo für lange Zeit kein Zugang war, der Weg wieder frei ist und Licht mich führt.

Mit diesen Gedanken grüsse ich Euch,

Renate Klerx  (Autorin)

 


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Das wünsche ich meinen  lieben Freunden  rund um die Welt! Mögen Gesundheit, Friede und Freude unsere Begleiter auf allen unseren Wegen sein. Millionen von Menschen haben diesen Wunsch. Warum kann und soll es nicht Wirklichkeit werden?

Warum muss zerstört werden, was in Mühe erarbeitet und aufgebaut wird?  Warum fließen noch Tränen, wo doch ein Lächeln jedes Anlitz verzaubert. Warum lassen wir zu, dass Hass und Habgier unsere Herzen versteinern? Wo doch allein die Liebe ihren Wohnsitz haben sollte.

Werden wir Vorbild für die Länder die im Chaos leben. Nicht durch Lieferung immer neuerer Waffen, sondern durch Hilfe zur Selbsthilfe. Verwenden wir die Milliarden von Geldern, die vom Volk erarbeitet wurden, für die Menschen vor allem dort, wo Not herrscht, zum Aufbau, für Hunger, wohnen und leben.

Jeder Mensch, der geboren wird hat ein Anrecht in Sicherheit und Anstand zu leben. Was tun wir dafür? Kein Mensch sollte gezwungen werden, seine Heimat zu verlassen. Gezwungen durch Not und Armut, durch Kriege, Mord und Totschlag.

Kein Kind wird dafür geboren, um als Kriegsopfer zu sterben. Und kein erwachsener  Mensch sollte auf erzogen werden, um seine Mitmenschen zu töten.

Lassen wir nicht zu, dass unsere Seelen verkommen und sterben. Wir „Alle“ haben die Kraft und die Macht, eine Welt des Friedens und der Harmonie zu gestalten. Denn nur in Liebe und Harmonie kann unsere Seele weiterleben.

In diesem Sinne alles Glück der Erde für das neue Jahr 2018

Renate Klerx


 

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Es war ihre erste Geburt und alles ist gut gegangen. Sie hat ein wunderschönes Stierkalb geboren.

 

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Zwar noch etwas wackelig, doch der kleine Stier steht und sucht schon seine Nahrung. Welch ein toller Tag und ich durfte ihn erleben. Es war also der richtige Tag, um meine Tante und ihre Familie mit meiner Mutter zu besuchen. Nach der Begrüßung sagte mir Franz, mein Cousin, dass kurz davor ein Kälbchen geboren wurde. Natürlich musste ich sofort in den Stall. Alle anderen Kühe waren auf der Weide. Nur die Mutter-Kuh hatte er am Vormittag in den Stall gebracht, damit sie in Ruhe ihr Kalb zur Welt bringen konnte. Es ist wahrlich ein Erlebnis, zu sehen, wie sorgsam diese Kuh mit ihrem eben geborenen Kalb umging. Da war so viel Liebe, die man eigentlich einer Kuh nicht zutraut. Doch es war wirklich “Liebe”.