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Da war am Anfang die grosse Leere zu bewältigen, nachdem ich meine Mutter zurück in ihre Heimat gebracht hatte. Ihr Wunsch war es, ihre noch verbleibende Zeit im Seniorenheim in der Heimat wo sie 70 Jahre glücklich ihre Kinder grossgezogen und viele Freunde hat, zu verbringen. Es war schwer, sie dort zu lassen, mit dem Wissen, dass 700 Kilometer von nun an zwischen uns sein werden. Ein Trost war mir, sie jederzeit besuchen zu können und einige Zeit in meiner alten Heimat zu verbringen, so dachte ich es mir. Doch es kam ganz anders.

Zuerst plagte mich eine mir noch nicht erklärliche Krankheit, wo ich das Gefühl hatte von Innen heraus zu brennen. Mein Körper schmerzte dort, wo immer auch diese Hitze den Weg nach aussen suchte. Meine Haut wurde trocken und fühlte sich an den Gliedern wie ein Reibeisen an, wenn meine Hand darüber strich. Am Körper selbst bekam ich Hitzeblasen, einfach ekelig. Gottseidank bin ich ein positiver Mensch und dachte mir: „Was hast du nur deinem Körper zugemutet, dass er nun alle Kraft dazu aufwendet, diesen Müll wieder raus zu schaffen.“

Ja, so dachte ich wirklich. Wie sollte es sonst möglich sein, die angehäuften Ablagerungen raus zu arbeiten, er musste sie verbrennen und das Ergebnis sah ich an meiner Haut. Um dieses Wunderwerk zu unterstützen, pflegte ich sie mit medizinischen Badezusätzen, Ölen und Cremen. Es dauerte Monate, bevor ich sagen konnte, jetzt ist eine andauernde Besserung in Sicht. Doch das Wunder ist geschehen, die schreckliche Hitze ist eingedämmt, meine Haut normalisiert sich wieder. Mit dazu beigetragen hat sicher der wunderbare Sommer, konnte ich doch viele Tage im See schwimmen. Wasser und Sonne waren meine Medizin. Doch den Wunsch, meine Mutter zu besuchen, musste ich die ersten Monate des Jahres vergessen, Als es mir soweit besser ging und ich wusste, dass ich keine ansteckende Krankheit hatte, kam Corona.

Es ging ja recht schnell im März. Ausgangssperre, Abstand und Maskenpflicht, die Grenzen dicht. Was nicht verboten war, Spaziergänge, Walken, vor allem nicht in Gesellschaft. Also verbrachte ich bei schönem Wetter meine Zeit mit Walken und erkundete so meine nähere und weitere Umgebung zu Fuss. Vielleicht hat sogar Corona zu meiner Genesung beigetragen. Ich glaube zum Teil war es so. Ich nahm mir so fest vor Ende September zu meiner Mutter zu reisen. Kontakt hatten wir ja immer manchmal sogar mehrmals in der Woche per WhatsApp. Wir haben geredet, gesungen und gelacht. Oftmals eine Stunde und länger. Ich freute mich so sehr, sie gesund und vital zu sehen. Manchmal rollte eine Träne über meine Wange, die ich schnell wegwischte. Ich weiss, ich fehle Mutti auch und doch, sie ist dort glücklich. Sie hat sogar einen Partner zum Kartenspielen, ausserdem die Möglichkeit zum Basteln, Singen, und an Gedächtnisübungen teilzunehmen. Jeden Tag gibt es irgend eine Aktion. und das ist gut so, denn Corona ist noch nicht vorbei. Ja sie hat uns wieder voll im Griff.

Also was bleibt. Mein Treffen mit Mutti im WhatsApp, Walken in den Herbst hinein. Masken und Abstand halten und hoffen, dass die Menschen die wir lieben auch noch da sind, wenn Corona uns verlassen hat. Meine lieben Freunde, ich bitte euch, passt auf euch auf und bleibt gesund.

Meine lieben Freunde


Zum Wiedereinstieg in mein kreatives Schaffen habe ich ein kleines Gedicht gewählt, welches ich beim durchstöbern meiner Schriften wieder entdeckt habe.

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Mein Lieb’

Sind’s Stunden nur –oder Tage,

Mein Herz zieht es zu dir.

Ich möchte dich umarmen,

Doch du bist nicht bei mir

Fühlst du nicht mein Verlangen,

nach Liebe und nach Glück.

Soviel möcht ich dir geben,

Doch du weist mich zurück.

Die Stunden geh’n –

Die Tage

Und bald sind es die Jahre,

Wie schnell die Zeit verrinnt.

Wir leben heut’

Und morgen, –

Sind wir vielleicht verloren

Und weinen um unser Glück.

Renate Klerx  Autorin


         Auch in englischer Sprache! Beide Ausgaben sind in Kleinformat und mit schwarz-weiß Bildern versehen. 

Meine lieben Freunde und Leser. Einen Teil von dem was Kunden bei Amazon über meine Bücher schreiben. Vielleicht gefällt es Euch und wollt mehr lesen und erfahren. Bei Amazon könnt Ihr mehr davon lesen. Natürlich würde ich mich über mehr Rezensionen freuen. Denn die Meinung der Leser ist für uns Autoren ein Ansporn, um weiter aktiv schreiben zu können. Schreiben ist für mich,  “Leben”.

Herzliche Grüße, Renate Klerx

1.

Anneli Amazon-Kunde verfasste eine Rezension zu Eine Weihnachtsgeschichte.

Weihnachten 24. März 2014Es

Eine schöne Weihnachtsgeschichte die durch Ihre Schlichtheit brilliert . Kuschelich bis zum Ende ,besonders mit Weihnachtsduft und Kerzenlicht .Leider etwas zu kurz !!!

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2.

Monika V. verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück Band 2: Was bleibt ist "Hoffnung".

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Schlicht und ergreifend 30. Januar 2014

Dieses Buch hat meinen Erwartungen entsprochen, zumal ich selbst vom BURN -OUT -SYNDROM "befallen" war….eine Folge von Neid und Mobbing unter Kollegen! Jeder, der mit diesem Thema zu tun hatte – passiv oder aktiv – sollte das Buch lesen. Also, liebe Leser: Bitte unbedingt kaufen und lesen…manch einer, der einmal begonnen hat, ein Buch von Renate Klerx zu lesen, der kann nicht aufhören….macht süchtig !!!

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3.

Buchfreund verfasste eine Rezension zu Eine Weihnachtsgeschichte.

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Eine sehr schöne Geschichte, die nachdenklich macht. 16. Dezember 2013

Die Weihnachtsgeschichte von Renate Klerx erinnert mich sehr stark an Peter Roseggers Geschichte, die sich bei uns in meinem Heimatort Langenwang abgespielt hat (als ich Christtagsfreuden holen ging), sie ist ebenfalls sehr liebevoll geschrieben und zeugt von der Armut, aber auch der Bescheidenheit der Menschen von seinerzeit. Der kleine Junge hat seine Eltern verloren und lebt beim Großvater – dieser ist sein ein und alles….Weitere Informationen

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4.

S. Bärtl verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück Band 2: Was bleibt ist "Hoffnung".

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Eine "Selbsthilfegruppe" mal anders! 24. Juni 2013

Bei biografischen Romanen, die auf eigene Erfahrungen und Tatsachen beruhen liegt vorwiegend ein kleiner Fluch auf deren Werke. Zum Einen gibt es Menschen, die mit sich selber zu tun haben und sich nicht um die Belange anderer kümmern, zum Anderen gibt es auch Menschen die sich für das Schicksal des Nachbarn gar nicht interessieren und immeriweder mit Scheuklappen durchs Leben gehen.
Hier ist nun ein Roman – eine…Weitere Informationen

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5.

Dorothee verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Mein Weg zurück 17. Februar 2012

Die Autorin versteht es hervorragend, vom "Leben im Jetzt" in die Vergangenheit zu gleiten. Sie schildert ein Leben voller Höhen und Tiefen. Es ist dramatisch und doch zeigt sie Willenskraft und Stärke, lässt sich nicht unterkriegen. Der Leser wird sich mit ihr identifizieren, freut sich über ihre Erfolge, möchte sie warnen, diese oder jene Entscheidung nicht zu treffen, wird gefesselt bis zur letzten Seite. Kein Wunder, dass…Weitere Informationen

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6.

Layla verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Einblick in die Seele 9. Januar 2012

Ich konnte das Buch erst aus der Hand legen,nachdem ich es ausgelesen hatte. Mich faszinierte die Liebe zum Detail und die sensible Art zu schreiben. Mit schonungsloser Ehrlichkeit und Offenheit läßt
die Autorin den Leser in ihr Leben eintreten. Mich hat es auch noch besonders berührt, da ich Parallelen zu meiner eigenen Vergangeheit finden konnte. Der zweite Teil ist ein Muss, denn
viele offene Fragen warten auf eine…Weitere Informationen

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7.

Monika V. verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

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Renates first edition 19. Dezember 2011

Das Buch hat mich von der ersten Zeile an zum Lesen gezwungen.Außerdem sehe ich darin Parallelen zu meinem bisherigen Lebensweg. Ausgezeichnet finde ich es, daß die Autorin kaum Fremdwörter nutzt. Sie hat das Buch für alle interessierte Leser verständlich geschrieben. Wer dieses wunderbare Buch gelesen hat, wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf den zweiten Band freuen.

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8.

woodstock verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Blicke in ein fremdes Leben 21. November 2011

Renate Klerx beschreibt ihr sehr bewegtes Leben in einem sehr bewegenden Buch.
Ich glaube, es gehört viel Mut dazu, Fremde und Bekannte so schonungslos in das eigene Leben eindringen zu lassen.
Schnell gelesen, weil es so packend ist.
Am Ende stehen viele Fragen.
Aber zum Glück ist Band 2 schon fertig geschrieben.

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9.

Michael Auerbach verfasste eine Rezension zu Mein Weg zurück – Band 1: Ein Meer voll Tränen.

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Ein ehrliches Buch 15. August 2011

Mit dem ersten Teil ihrer Biografie hat Renate Klerx ein Volltreffer gelandet. Ehrlich und ohne Schnörkel erlaubt sie dem Leser Einblicke in ein spannendes Leben. Sie lässt uns an den guten und schlechten Tagen teilhaben, nie sperrt sie den Leser aus. Zu keinem Zeitpunkt trifft man auf aufgesetzte Gefühle, auf Gekünstel. In der verfügbaren Leseprobe ist das rasch selbst überprüfbar und dort genießt man auch bereits die Freude…Weitere Informationen

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Heute, an diesem wunderschönen Frühlingstag wurde mir wiederum bewusst, wie herrlich, und doch zerbrechlich unsere Welt doch ist. Hier in meiner Heimat erwacht die Natur und umgibt uns mit ihrer Schönheit. Wiesen im satten Grün, übersät mit herrlichen Blumen, in einer Farbenpracht die meine Augen erfreut, mein Herz schneller schlagen lässt und meine Seele  sich entfaltet. Friedlich weiden Mutterkühe mit ihren Kälbern und genießen die wärmenden Strahlen der Sonne.  Die Jungen teils erst einige Tage alt, springen übermütig umher. Ja, wenn man sie richtig beobachtet, sie spielen. Es ist ein Bild des Friedens. “Warum kann es nicht überall in der Welt so sein”, frage ich mich in Gedanken.

Ich denke an die Orte, die mir vergönnt waren, sie zu besuchen. Ich denke an die bunte Vielfalt der Karibik, der üppigen Schönheit von Thailand. den Stätten von den Emiraten, die ihre Wüsten zu neuen Leben erweckten. Europa mit seiner Vielfalt an Kulturen, wo doch ein großer Teil seiner Vergangenheit noch zu finden ist.

foto-1_thumb.jpg Leguan Eigenes Foto

Dazu kommen mir Gedanken, an Orte die verschwunden sind. Weggefegt von Bomben, zerstört von der Willkür des Krieges. Mein Herz blutet, wenn ich daran denke, dass diese Orte unserer Vergangenheit nur mehr in unserem Gedächtnis zu finden sind. Jahrelang waren sie Bestandteil  unseres Lebens, teils versteckt unter Sand und Wildnis. Der Mensch hat sie aus der Vergangenheit zu neuem Dasein erweckt und uns erstaunen lassen, was vor tausenden von Jahren durch ihn erschaffen wurde. Ja, die Menschheit könnte stolz und glücklich sein, wie sie sich entwickelt hat.

weltspiegel-1898__v-standard644_b25162.jpg Historische Stätten

 

Unser Wissen hat sich explosionsartig vermehrt seit der Zeit, als der Mensch noch als Sammler und Jäger auf der Erde unterwegs war. Unser Wissen ja, unsere Weisheit nicht.

Noch immer ist die große Mehrheit dazu bereit, wenn einige wenige dazu aufrufen, ihr Leben dem sogenannten Wohl der Menschheit zu dienen. “Warum?” frage ich mich. wir haben nur ein Leben und wir haben nur eine Erde. Beides ist es wert zu erhalten und zu schützen. Aber nicht mit Waffen!

Der Menschheit dienen können wir nur, indem wir sorgfältig mit unserer Umwelt umgehen. Wir einander achten, unsere Kinder in Liebe und zu Besonnenheit aufziehen und nicht durch Gier nach immer noch mehr. Noch mehr Macht, noch mehr Geld, noch mehr Waffen, noch mehr Mord und Totschlag.

Es ist eine Lüge zu behaupten: “Gott will es oder hat es so gewollt.” Jeder der das behauptet, hat seinen Glauben verloren. Denn, gibt es Gott, würde es ihm sicher nicht gefallen, wenn sein Werk zerstört wird und ich bin mir sicher, ein großer Teil unserer Weltbevölkerung denkt wie ich.

Doch gibt es Gott nicht, ein Alptraum dies zu denken, denn wozu brauchten wir dann all die verschiedenen Religionen. Dann wäre es wirklich nur ein Werkzeug weniger Menschen, um ihre Mitmenschen gefügig zu halten. Und dann?


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Die Zeit verging wie im Flug. Sieben Jahre war Sherbo alt, als er in sein größtes Abenteuer startete. Ich hatte mich für eine Projektarbeit in Rumänien gemeldet. Im Arbeitsteam waren außer mir mit dabei: Alexandra eine Architektin, und drei Ingenieure. Ziel unserer Tätigkeit war Arieseni ein Gebiet im Herzen der Siebenbürgischen Westgebirge. Dieser Landesteil war Dank der grossen Gold und Edelmetall-Vorkommen von alters her besiedelt. Schon die alten Römer wussten dies zu nutzen und bis in unsere Zeit ist dieser Reichtum noch nicht versiegt.

Unser fester Standort war Alba Julia, wo wir im Hotel Cetate Quartier bezogen. Unsere Zimmer waren im 7. Stock und somit hatten wir eine herrliche Aussicht auf den Park und die umliegenden Gebäude. Am ersten Tag lernten wir die Leute kennen, die uns zur Seite standen und deren Büro-Räumlichkeiten  wir benutzen konnten. Eigentlich war die erste Woche voll mit Terminen und Besprechungen, sowie dem Kennenlernen dieser schönen alten Stadt. Es war am Morgen des zweiten oder dritten Tages, als Alexandra ganz verstört vom Morgenspaziergang zurück kam, den sie mit Sherbo angetreten hatte. Es war ihr Wunsch, mit ihm am Morgen Gassi zu gehen. Hatte sie doch selbst einen Hund, den sie leider nicht mitnehmen konnte, da er schon alt war und die Strapazen dieser Reise nicht gut vertragen hätte. So blieb er bei ihren Eltern. Nun, Alexandra kam allein zurück. Sherbo war mit den wild lebenden Hunden, die sich im Park herum trieben, mitgelaufen. Ich war entsetzt, hatten wir doch am Tag davor, mit einigen Hunden schon Bekanntschaft im Park gemacht. Eine riesige graue Dogge war wie es schien der Boss.

„Wir müssen ihn suchen“, war alles was ich im Moment heraus brachte. Schnell zog ich mir eine Jacke an und wir machten uns auf den Weg. Wir gingen die Strecke ab, die Alexandra mit Sherbo kurz davor gelaufen war. Die Hunde waren fort, von Sherbo keine Spur. Nach gut einer Stunde gaben wir die Suche auf. Im Hotel sagte uns der Portier, Die Hunde lebten im inneren Ring der Stadtmauer, der früher vom Militär genutzt wurde. Es hätte keinen Zweck in dort zu suchen. Wir könnten nur warten, und hoffen, dass er von selbst zurückkommt. Das waren wohl die längsten Stunden, die ich bis dahin erlebt hatte.

Wir gaben unseren Kollegen Bescheid, und auch sie waren der Meinung, wir sollten im Zimmer bleiben und abwarten.

Stunde um Stunde verging. Ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt, Sherbo lebend wieder zu sehen. Dann, ein kurzes verhaltenes Bellen. Wir stürmten beide zur Zimmertür, und rissen sie auf. Da stand Sherbo, wedelte mit dem Schwanz, blickte treuherzig zu uns auf und spazierte an uns vorbei ins Zimmer als wäre nichts passiert. Alexandra und mir viel ein Stein vom Herzen, wir waren einfach glücklich. Und Sherbo wunderte sich wohl darüber, warum wir Tränen in den Augen hatten.

Später hat uns der Portier erzählt, Sherbo sei auf das Hotel, durch die offene Tür zum Lift gelaufen und hat davor gewartet. Der Portier holte den Lift, Sherbo ging hinein, der Portier drückte den 7.Stock und Sherbo fuhr hinauf und spazierte durch die sich öffnende Lift Tür zu unserem Zimmer. Ganz einfach so. Da soll einer sagen, Hunde seien nicht klug.

Was wir damals noch nicht wussten war: Sherbo hat seine große Liebe gefunden. Ja, auch das gibt es bei Hunden. Doch sollte noch viel passieren, bevor ich dies erkannte.


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Es hat mich wieder das Gefühl, wie schön es ist, überall in der weiten Welt Freunde zu haben. Viel zu lange musste ich warten um zu erkennen: “ Das Leben geht weiter!“ Ich denke, nun bin ich wieder bereit zum Schreiben. Mein Herz, ja meine Seele verwehrten mir Zugang, um meine Gefühle und Gedanken in Worte nieder zu schreiben. Viele von meinen Freunden und Lesern hier haben mir dabei geholfen. Es war ihre Präsenz , obwohl nicht all zuviel Neues auf meiner Seite zu lesen war. Dafür danke ich Euch! Durch eure Treue und Freundschaft ist es mir gelungen, die Dunkelheit die mich umgab, zu durchbrechen, um wieder kreativ arbeiten zu können. Begonnenes muss aufgearbeitet werden um dem Neuen in meinen Gedanken freien Platz zu machen. Ich freue mich auf die Arbeit und hoffe, dass mein Wunsch, dort weiter zu machen, wo für lange Zeit kein Zugang war, der Weg wieder frei ist und Licht mich führt.

Mit diesen Gedanken grüsse ich Euch,

Renate Klerx  (Autorin)

 


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Das wünsche ich meinen  lieben Freunden  rund um die Welt! Mögen Gesundheit, Friede und Freude unsere Begleiter auf allen unseren Wegen sein. Millionen von Menschen haben diesen Wunsch. Warum kann und soll es nicht Wirklichkeit werden?

Warum muss zerstört werden, was in Mühe erarbeitet und aufgebaut wird?  Warum fließen noch Tränen, wo doch ein Lächeln jedes Anlitz verzaubert. Warum lassen wir zu, dass Hass und Habgier unsere Herzen versteinern? Wo doch allein die Liebe ihren Wohnsitz haben sollte.

Werden wir Vorbild für die Länder die im Chaos leben. Nicht durch Lieferung immer neuerer Waffen, sondern durch Hilfe zur Selbsthilfe. Verwenden wir die Milliarden von Geldern, die vom Volk erarbeitet wurden, für die Menschen vor allem dort, wo Not herrscht, zum Aufbau, für Hunger, wohnen und leben.

Jeder Mensch, der geboren wird hat ein Anrecht in Sicherheit und Anstand zu leben. Was tun wir dafür? Kein Mensch sollte gezwungen werden, seine Heimat zu verlassen. Gezwungen durch Not und Armut, durch Kriege, Mord und Totschlag.

Kein Kind wird dafür geboren, um als Kriegsopfer zu sterben. Und kein erwachsener  Mensch sollte auf erzogen werden, um seine Mitmenschen zu töten.

Lassen wir nicht zu, dass unsere Seelen verkommen und sterben. Wir „Alle“ haben die Kraft und die Macht, eine Welt des Friedens und der Harmonie zu gestalten. Denn nur in Liebe und Harmonie kann unsere Seele weiterleben.

In diesem Sinne alles Glück der Erde für das neue Jahr 2018

Renate Klerx


 

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Es war ihre erste Geburt und alles ist gut gegangen. Sie hat ein wunderschönes Stierkalb geboren.

 

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Zwar noch etwas wackelig, doch der kleine Stier steht und sucht schon seine Nahrung. Welch ein toller Tag und ich durfte ihn erleben. Es war also der richtige Tag, um meine Tante und ihre Familie mit meiner Mutter zu besuchen. Nach der Begrüßung sagte mir Franz, mein Cousin, dass kurz davor ein Kälbchen geboren wurde. Natürlich musste ich sofort in den Stall. Alle anderen Kühe waren auf der Weide. Nur die Mutter-Kuh hatte er am Vormittag in den Stall gebracht, damit sie in Ruhe ihr Kalb zur Welt bringen konnte. Es ist wahrlich ein Erlebnis, zu sehen, wie sorgsam diese Kuh mit ihrem eben geborenen Kalb umging. Da war so viel Liebe, die man eigentlich einer Kuh nicht zutraut. Doch es war wirklich “Liebe”.


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Ich sitze hier und träume, die Feder in der Hand, die Sonne scheint hernieder, sie hat den Regen verbannt.

Wo noch vor Tagen nasser Schnee mit seiner Last die Äste der Bäume fast erdrückten und die ersten Blumen erstickte sind die Spuren davon verschwunden. Ja, sie überwanden ihre Wunden und zeigen sich nun voll gestärkt in ihrer wiedergewonnen Schönheit. So lehrt uns die Natur, auch wenn uns eine schwere Last zu Boden drückt, nicht daran zu zu zerbrechen, sondern uns davon zu befreien und immer wieder aufzurichten. Denn, nach noch so dunklen Tagen kommt immer wieder die Sonne und gibt uns Wärme und Zuversicht.

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Welch ein Tagesbeginn! Wie meistens wurde ich so zwischen 7 und 8 Uhr wach. Meine erste Tätigkeit! “Licht”, doch es kam kein Licht! Also versuchte ich die Rollläden hochzufahren. Da bemerkte ich, ich hatte keinen Strom. Die ganze Wohnung ohne Strom. Der Stromkasten war hinter meinen Kleidern im begehbaren Wandschrank versteckt. Also schaute ich mit Hilfe einer Notfalllampe nach, ob mit den Sicherungen alles in Ordnung war, und das war es. Ich hörte Stimmen im Hausflur und dachte, vielleicht wissen die Nachbarn mehr als ich. Nun, die hatten auch keinen Strom. Im ganzen Haus war kein Strom. Kein Telefon, nicht mal das iPhon funktionierte. Kein Kaffee, denn hätte ich dringend gebraucht. Meine erste Reaktion, ab ins Bett. Doch das tat ich dann doch nicht. Ich zündete mir eine Kerze an.  Eine Stunde später ging ich wieder mal ins Treppenhaus, dort war es hell. Keine Rollläden hinderten den Zugang vom Tageslicht, und sah durch die gläserne Eingangstür im Freien einen Mann, der die Fußwege vom Schnee freischaufelte. Vielleicht weiß der Mann mehr, dachte ich. Und er wusste mehr! In ganz Mörschwil war der Strom ausgefallen, sagte er mir. “Oh je! Hoffentlich dauert es nicht allzu lang,” war meine Reaktion. Nun es dauerte nicht mehr so lange. Jetzt habe ich endlich meinen Kaffee und auch mein Laptop funktioniert wieder. Das Bild oben habe ich gemacht, als ich meine Rollläden hochgefahren hatte. Gestern war mein Gärtchen grün und Tulpen, Narzissen und Margeriten erfreuten meine Augen. Ich hoffe, sie werden den Schnee überstehen. Nur zwei Stunden habe ich den Stromausfall erlebt und musste erfahren wie abhängig wir vom Strom geworden sind. Ich denke, dass ich von jetzt an schon vorm schlafen gehen die Rollläden wieder hochfahre. Denn, sollte es wieder mal passieren, möchte ich wenigstens Tageslicht in meiner Wohnung haben. Schließlich bin ich ja kein Maulwurf!