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Archive for the ‘Allgemein’ Category


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Schon in jungen Jahren,

habe ich erkannt,

dass Worte die geschrieben,

immer an unsere Seele gebunden,

nie aus unserem Herzen entschwunden.

Immer in unserem Gedächtnis weilen,

bereit, wenn wir sie rufen.

*****

Ob Freude oder Tränen,

Liebe oder Hass,

Sehnsucht oder Leid,

Hoffnung oder Trauer.

Ein Wort oft nur, nicht mehr,

lässt Bilder in uns auferstehen,

aus längst vergangener Zeit.

*****

Diese Worte,

die unser Leben begleiten,

bedeuten auch Glück, denn:

Die Freude bannt das Leid ,

die Liebe verdrängt den Hass.

Die Sehnsucht birgt die Hoffnung,

die Tränen stillen den Schmerz.

R.K.

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Unbenannt

Ich habe es erleben dürfen, einen kleinen Blick in dieses, uns Menschen verborgene kleine Reich zu tun. Meine Fantasie gab mir die Gelegenheit dazu.

Viele Stunden verbrachte ich als Kind im Wald. Mein Lieblingsplatz war nahe an einer kleinen Quelle, wo sich in einer Vertiefung das klare Wasser sammelte, und sich von dort aus, in einem Rinnsal den Berg hinunter, einen Weg zum Bach bahnte. Nahe an der Quelle stand ein riesiger Baum. Seine Rinde war zerfurcht von den vielen Jahren, die er wohl schon hier lebte. Seine Wurzeln zogen sich bis an den Rand des Tümpels und weiches Moos verbarg sie teilweise meinen Augen. Ich baute in die freiliegende Baumwurzeln kleine Hütten, bedeckte die Dächer mit Moos  und Tannenzapfen benutzte ich als Figuren.

Ich liebte es, an seinen Stamm gelehnt zu sitzen und zu träumen. Im Licht der Sonne spiegelte der Baum sich im Wasser und manchmal war es mir, als lächelte er mir zu, wenn der Wind sanft seine Blätter streifte und er, wie es mir schien, im Spiegel des Wassers sich bewegte. Ein Zauber lag auf diesem Ort, der mich gefangen nahm, sobald ich ihn betrat. Wilde Bienen, Hummeln Schmetterlinge, Libellen besuchten die Blumen, welche hier heimisch waren und labten sich an ihrem süßen Nektar. Am Boden tummelten sich Käfer, -Ameisen eilten ihres Weges zu ihrer, in der Nähe liegenden Burg.

Wenn ich die Augen schloss, sah ich in meinen Wachträumen die wunderbarsten Bilder. Wie in einem Film spielte sich das bunte Treiben dieser Geschöpfe in meiner Fantasie ab. Ich sah kleine, menschenähnliche Wesen unter den Wurzeln hervor kommen, kleiner als mein Daumen. Sie lachten und sprangen um mich herum. Andere wiederum waren so zart und durchscheinend mit wunderschönen Flügeln auf ihrem Rücken und wenn sie mir im Flug zulächelten, fühlte ich mich leicht und schwerelos, so als ob ich mit ihnen würde fliegen.

Einigen gab ich Namen und in Gedanken konnte ich mich mit ihnen unterhalten. Ich sammelte von den umliegenden Bäumen Harz, welches ich kaute bis es eine weiche Masse wurde, formte daraus kleine Becher und Teller, die ich im Wasser des Tümpels härtete. Ich musste viel Harz kauen, denn ich brauchte viele Becher und Teller für meine kleinen Freunde. Für mich existierten sie real. Denn immer wenn ich an den Ort zurückkehrte, waren meine Teller und Becher verschwunden. Also machte ich wieder neue. Es war wohl die schönste Zeit in meiner Kindheit, die ich so mit meinen Freunden verbringen konnte.

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Notifications, the Pulse of Your Blog.

Hier hat WordPress mit einem Klick die Möglichkeit gegeben,eine kurze Zusammenfassung der Meinung von Besuchern  einer Blogseite zu sehen. Ich habe keinen Augenblick bereut, dass ich mich Ende April entschlossen habe, meine Autorenseite bei WordPress zu gestalten. Ich danke dem Team von WordPress für die tatkräftige Unterstützung, die sie uns tagtäglich entgegen bringen und freue mich, durch sie und mit ihnen meine Beiträge in die Welt zu senden. Durch WordPress war es mir möglich, viele neue Freunde und Leser kennen zu lernen und verloren geglaubte Freunde wieder zu finden. Ein herzliches Danke auch dafür.

Renate Klerx

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Wer denkt, das sei eine erfundene Geschichte, der irrt! Sie ist wahr und jeder der sie liest, wird dies erkennen.Ich war ein Junges von Borki, die sich nebst mir, noch um sechs weitere ihrer Kinder kümmern musste. Als wir geboren waren, bestand unsere einzige Tätigkeit darin, an die Quelle zu kommen, die uns versorgte. Da lagen wir nun, Seite an Seite an den Zitzen unserer Mutter, quietschend vor Entrüstung, wenn unser Mund sie nicht sogleich fand und schmatzten voller Vergnügen, wenn es uns gelungen war, richtig anzudocken. Die ersten Wochen vergingen, ein Tag wie der andere. Wir kuschelten im duftendem Heu an der Seite unserer Mutter, schliefen die meiste Zeit oder tranken an ihrer Brust, diese köstliche Nahrung, die sie uns reichlich darbot. Unser Raum war begrenzt. da gab es nicht viel zu entdecken, doch er war groß genug, dass unsere Mutter aufstehen und wir hinter ihr herlaufen konnten, wenn sie sich von unserem Bett zu ihrem Futterplatz bewegte. Ihr habt es sicher schon raus gefunden. Wir waren eine kleine Schweine-Familie. Mehrmals am Tage kam eines dieser komischen Wesen in unser Heim, um nach uns zu schauen. Unsere Stube wurde sauber gemacht, frisches Stroh und Heu aufgeschüttet und der Futtertrog unserer Mutter sauber gemacht und mit frischem Futter aufgefüllt.

Es gab kleinere und größere von dieser Art, die uns besuchten. Borki erzählte uns, die kleinen sind ihre Kinder, so wie ihr meine Kinder seid. Meistens setzten sie sich zu uns ins frische Stroh, hoben uns auf, drückten und streichelten uns. Sie lachten, wenn wir vor Vergnügen quietschten, ja die Freude war wohl auf beiden Seiten. Es kam der Tag, da wurde das Gatter zu unserer Stube geöffnet. Unsere Mutter voran und wir hinterher, so verließen wir zum ersten Mal unser Heim. Helles Licht blendete mich und ich schloss erschrocken meine Augen. Doch kleine Ferkel sind wie kleine Kinder, sie sind neugierig. So machte ich wieder meine Augen auf und beobachtete voller Staunen meine neue Umgebung. So sah also der Himmel aus. So fühlte sich das Sonnenlicht an. Es war herrlich!

Mutter hatte uns schon viel von dieser schönen Welt da draußen erzählt. Nun durften wir sie kennen lernen. Zaghaft folgte ich den anderen auf die grüne Matte, das also war Gras. Es kitzelte am Bauch und es duftete herrlich. Die riesigen Dinger die da herum standen und mich erschreckten, waren Bäume. Als ich bemerkte, dass sie sich nicht bewegten wurde ich mutiger. So erging es auch meinen Geschwistern. Schon nach kurzer Zeit tobten wir durch das Gras und erkundeten diese für uns, neue Welt. Unsere Mutter ließ uns machen. Für diesen Tag wollte sie noch nicht mit ihrem Unterricht beginnen. Dieser Tag gehörte allein dem Spiel und dem damit verbundenen Spaß.

 Als wir müde und hungrig, uns nach ihr umsahen, lag sie ausgestreckt im Schatten eines Baumes und schien auf uns zu warten. Wir eilten zu ihr, suchten unsere Futterquelle und bald schon war nur mehr das Schmatzen  unserer kleinen  Mäuler, und hin und wieder das zufriedene Grunzen unserer Mutter, zu hören. Danach lagen wir an ihrem Körper langgestreckt mit vollen Bäuchen und schliefen. Wunderbare Träume gaukelten mir Bilder von Blumen und herum schwirrenden Schmetterlingen, denen ich hinterher jagte.  Von diesem, Tag an verbrachten  wir die meiste Zeit auf der Wiese. Mutter lehrte uns, unsere Nase zu gebrauchen. Bald schon spürten wir Würmer und Insekten auf und erschreckten die Mäuse in ihren Löchern. Am hinteren Ende der Wiese war eine sumpfige Stelle, wo wir uns suhlten. Es war herrlich sich in der nassen Erde zu rollen. Wir bemerkten sehr schnell, dass das auch ein Schutz gegen die lästigen Insekten war, die uns dann nicht mehr so arg plagten. Wir tranken nun nicht mehr so oft bei unserer Mutter, sondern nahmen das Futter, welches immer in einem Trog für uns zubereitet wurde. So vergingen die Tage und Monate. Wir waren nun fast so groß wie unsere Mutter. Wir wussten in der Zwischenzeit, dass es Menschen waren, die für uns sorgten. Die uns von Zeit zu Zeit mit einem Schlauch nass spritzten, sodass wir rosig und ohne Schmutz in der Sonne glänzten. Wir hatten jedes Mal unseren Spaß daran. So auch an diesem Tag. Doch es war nicht ein Tag wie die anderen. Nachdem wir sauber waren, wurde unsere Mutter von uns getrennt. Ein großes Ungetüm rollte mit lautem Geknatter auf die Wiese. Es kamen zwei Menschen, die wir nicht kannten, auf uns zu. In ihren Händen hielten sie lange Stöcke mit denen sie uns auf das Ungetüm zu jagten. Ob wir wollten oder nicht, der einzige freie Weg war in das Ungetüm, welches hinter uns geschlossen wurde. Wir zitterten vor Angst und weinten und riefen verzweifelt nach unserer Mutter. Sie gab uns Antwort, doch helfen konnte sie uns nicht. Die Menschen, die für uns gesorgt hatten, sahen wir nicht mehr. Das Ungetüm rollte mit uns fort. Durch Öffnungen sahen wir die Landschaft an uns vorbei jagen. Um nicht umzufallen legten wir uns auf den Boden. Mein Herz flatterte noch, und ich wimmerte leise vor mich hin. Auch meine Geschwister waren ruhiger geworden. Wir drückten unsere Nasen an die Holzwände. Die Wiesen wurden weniger. Immer mehr Häuser zogen an uns vorbei. Die Luft roch anders. Der Duft von Blumen, Gras und Bäumen, war nicht mehr vorhanden. Dann stand das Ungetüm still. Die Menschen öffneten unser Gefängnis, es waren nun vier an der Zahl. Einer kam und packte meinen Bruder neben mir. Ich hörte einen dumpfen Knall, mein Bruder sackte zusammen und wurde von einem anderen Menschen fortgezogen. Ich schrie nach meinem Bruder und meine Geschwister taten es mir gleich. Nun ging alles sehr schnell. Ich hörte noch den Knall, spürte den Schmerz, meine Beine wurden weich, dann war es vorbei. Ich befand mich plötzlich in der Luft, sah hinunter auf meinen Körper, sah das Blut von mir und meinen Geschwistern und sah wie wir in einen Raum geschafft wurden. Zwei Menschen hängten uns kopfüber an zwei Haken, schlitzten unsere Bäuche auf und unsere Gedärme fielen auf den Boden. Ich spürte einen leichten Hauch an meiner Seite und bemerkte, auch meine Geschwister hatten sich zu mir gesellt. So sahen wir zusammen zu, was die Menschen mit unseren Körpern machten. Meine Geschwister wollten fort von diesem schrecklichen Ort und flehten mich an, ihnen zu folgen. Doch ich konnte nicht, nein ich wollte einfach alles sehen. Ich sah, wie die Menschen unsere Körper teilten, sah wie sie die Haut von unserem Fleisch lösten und sie in die Ecke warfen. Später kam ein Mensch tat diese Häute in einen Behälter und trug ihn fort. Ich entschloss mich ihm zu folgen. Er lud den Behälter auf ein kleineres Gefährt und fuhr davon. Es war ganz leicht ihm zu folgen, er bemerkte mich nicht einmal. Wieder ging es an vielen Häusern vorbei, bevor er wieder anhielt. In der Luft war ein furchtbarer Gestank. Der Mann trug den Behälter zu einem Trog und lehrte die Häute hinein. Da lag nun meine Haut und die meiner Geschwister mit vielen anderen und warteten auf das, was nun weiter geschehen würde. Ich beschloss da zu bleiben. Ich wollte sehen, was mit meiner Haut passierte. Und so war es. Viele Tage dauerte der Prozess. Meine Haut wurde gereinigt, geschabt und immer wieder bearbeitet. Zwischendurch lag sie in einer Art Bad, wurde wieder bearbeitet und getrocknet . Ich konnte fast nicht glauben, als ich das Ergebnis sah, dass das meine Haut gewesen war. Sie glänzte in einem wunderbaren Rot, rot wie das Blut, welches wir verloren hatten. Doch sie war es. Ich war die ganze Zeit dabei. Viele Menschen hatten sie in ihren Händen. Zu guter Letzt wurde ich in einer großen Halle auf einen Tisch gelegt, zugeschnitten und an einer Maschine wieder zusammengenäht. Meine Haut war ein wunderschöner roter Behälter geworden. Dieser wurde nach einigen Tagen mit anderen, in den verschiedensten Farben und Größen, in ein Gefährt geladen, welchem ich folgte. Ich wollte unbedingt wissen, was nun weiter geschah. Diese Fahrt dauerte nun nicht mehr allzulange. Der Mensch trug diese Behälter in ein großes Haus mit einer langen Wand, wo man hindurch sehen  konnte. Dahinter waren wunderbare Dinge ausgestellt. So wie sie aussahen waren alle aus Haut gemacht. Die meisten Dinge standen oder lagen in Regalen. Jetzt hatte ein Mensch meine Haut in den Händen. Er lächelte, ging mit ihr zu der durchsichtigen Wand und stellte sie ab. Da stand sie nun, meine Haut. Jeder Mensch der vorbei kam, konnte sie sehen. Ich wollte noch einige Zeit bei ihr bleiben, bevor ich sie auf immer verließ um meinen Geschwistern zu folgen.

Es vergingen ein Tag, zwei Tage, da kam ein kleiner Mensch an der Hand seiner Mutter. Beide blieben vor der durchsichtigen Wand stehen. Der kleine Mensch deutete auf meine Haut und rief. “Mami, Mami, diese rote Schultasche möchte ich haben.” Die Mutter ging mit ihrem Kind in das Haus, und kaufte die Schultasche. Voller Stolz band sie der kleine Mensch auf seinen Rücken. Ich war glücklich. Nun wusste ich, meine Haut war eine Schultasche geworden und dieser kleine Mensch liebte sie. Ich begleitete beide noch in ihr Heim. Der kleine Mensch stellte die Schultasche am Abend neben seinem Bett. Streichelte ganz zart über das glänzende Leder und flüsterte, “du wirst mich nun die nächsten Jahre begleiten.” Dann sprang er in sein Bett und schloss glücklich seine Augen. Im Traum erlebte er die Geschichte seiner Schultasche. Er sah nur die glückliche Zeit, als seine Schultasche noch ein kleines Ferkel war. Diesen Traum habe ich ihm geschenkt, bevor ich mich verabschiedete.

Ich fühlte mich leicht, nun war ich richtig frei, nun konnte ich endlich zu meinen Geschwistern, die bestimmt schon sehnsüchtig auf mich warteten.

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“Bin ich nicht fotogen? Wer mich so sieht denkt sicher, der kann kein Wässerchen trüben. Aber hoppla, so langweilig bin ich nicht. Ich hab schon jetzt meinen kleinen Dickkopf. Ja, eigentlich mache ich nur das, was ich gerade möchte. Am liebsten spielen. Übrigens, das kleine Kissen habe ich umgedreht. So rutscht es besser.”

“Natürlich würde es mehr Spaß machen mit meinen Geschwistern zu spielen.Doch die sind weit weg von mir. Vielleicht denken die gar nicht mehr an mich. Zwei Wochen ist es her, seit ich diese große Reise gemacht habe. Eigentlich bin ich ein uriger Bayer, sieht man mir doch an, oder?”

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“Der Kauknochen ist ja ganz gut, besonders für meine Zähne. Vielleicht sollte ich aber meine verstreuten Spielsachen in Sicherheit bringen, bevor es wer anderer tut.”

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“So einiges habe ich schon zusammen getragen. Das große Ding da vor mir, gut hat es Bändel, damit kann ich es leichter ziehen.”

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“Ist doch nicht so einfach wie ich dachte.”

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“Der Beißring war doch einfacher zu holen. Und jetzt?”

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“Ich denke, ich probiere es doch mit dem Schuh. Ob ich den wohl jemals klein kriege? Nun, ich bin drei Monate alt, da könnte es eigentlich zu schaffen sein.”

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“Eigentlich spiele ich ja lieber mit dem Grünzeug, welches hier überall rumsteht. Gestern habe ich einen Ast von der Zimmerpalme abgebissen und die langen Blätter schön verteilt. Mir hat es Spaß gemacht, doch meiner neuen Oma nicht. Dabei war es wirklich anstrengend, überhaupt dran zu kommen.”

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